Pause…

… der footprint-blog macht Pause auf unbestimmt.

Unseren Fußabdruck versuchen wir natürlich weiter zu schrumpfen, aber mit der Dokumentation darüber setzen wir aus. Das Radiofeature ‘Der ökologische Fußabdruck – Selbstversuch einer Familie’ lief am 29. März auf SWR2.

Und jetzt gibt es erst einmal radiophone Dokumentationen zu den Themen ‘Doing Gender’, ‘Kommunikation’, ‘Beatboxing’ u.v.m.
Aktuelle VÖ-Daten dazu finden Interessierte unter www.wort-und-klang.de

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Scheinheilige Aktion: “Deutschland rundet auf”…

… damit an anderer Stelle wieder mit gutem Gewissen abgerundet, halbiert und abgezogen werden kann?

Diese Aktion finde ich von vorn bis hinten fragwürdig, und zwar durch die beteiligten Unternehmen, die sich in ihrem Alltagsgeschäft kein bisschen sozial zeigen. Hier wäre Gelegenheit. Aber nein, Kik geht mit schlechtem Beispiel voran: (Die Kik-Story, ARD auf youtube)

In den Produktionsfirmen in Bangladesch und China wird der Mindestlohn durch Zwangsüberstunden unterschritten, z.T. gesundheitsbelastende Arbeitsbedingungen (kein Schutz vor Pestiziden), keine Verträge, kein Urlaub, verschmutzes Trinkwasser, Diskriminierung…

Achso, aber Deutschland rundet ja nur für Deutschland auf: “So können alle mit wenigen Cents etwas zur Lösung von gesellschaftlichen Problemen in Deutschland beitragen.”

Wie wäre es, wenn Kik, Reno und Netto selbst mal aufrunden würden? Und sei es nur am anderen Ende der Welt.

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am 22.März ist Weltwassertag…

Der Durchschnittsdeutsche spült täglich 40 Liter Trinkwasser durch die Toilettenschüssel. Aber Wasser zu sparen im privaten Haushalt richtet eher Schaden an, die Wasserspartaste nutzt kein bisschen. Denn fließt zu wenig durch die Abwasserleitungen, spülen eben die Stadtwerke nach, damit sich keine Bakterien bilden….

Bessere Wege:
- kein Wasser aus Flaschen kaufen. Dessen Co2-Bilanz ist katastrophal und das Wasser ist nicht besser, als das aus dem Hahn.
- den virtuellen Wasserverbrauch verringern!
für die Herstellung einer Tasse Kaffee werden 140 Liter Wasser verbraucht. Für ein Kilo Rindfleisch braucht es 15.000 Liter Wasser.

Mach mit:

Weltwassertag

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20kg Elektroschrott verursacht jeder EU-Bürger im Jahr…

Habe mir heute einen neuen Akku für mein ca. 4 Jahre altes Handy gekauft. Das Ladegerät hat auch einen Wackler. Lang macht es das nicht mehr, aber im Moment funktioniert es noch. Klar habe ich mich längst über Smartphones informiert, Tarife gegoogelt ge-ecosiat ???, schön wär das! Aber leider oder zum Glück? Das alte tut’s noch, ich kann immer noch damit telefonieren.

“Employees work excessive overtime, in some cases seven days a week, and live in crowded dorms.”

Wer ein iPad kauft, wer sich ein neues Handy zulegt, wer sein altes Wasauchimmer-device entsorgt, obwohl es noch funktioniert, dem sei dieser Artikel empfohlen:
The New York Times, 25.1.2012: Human Costs Are Built Into an iPad

Wieviele Handys besitzt wohl der Durchschnittsdeutsche in seinem Leben? Bestimmt gibt es auch dafür eine Statistik…

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In eigener Sache: Einladung zum Radiohören…

Zwei Sendungen, zwei Termine, auf die ich hier hinweisen möchte. Zwar keine Footprint-Themen aber dieselbe Denkrichtung… :)

SWR2 am Donnerstag, 19. Januar um 8h30 – 9h.
Wie entsteht ein gutes Gespräch? Kommunikation in Familien und Paaren.
Link zur Vorschau des SWR

und

Deutschlandfunk am 10. Februar um 20h10 bis 21h:
Mit Gangsta-Rap wirst du nicht alt.
Link zur Vorschau des DLF

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Kaffe und Schokolade…

Eine Sonderausstellung zum Thema Schokolade (Schokoladenmuseum und die dazugehörigen Infos gibt’s natürlich auch in Köln, Halle, Waldenbuch…) hat mich meine Schokoladenmarke wechseln lassen. (Infos und Hilfe für den Wechsel gibt’s hier:
Schokolade ohne Kinderarbeit)

8kg Schokolade isst der Durchschnittsdeutsche im Jahr, und der Umsatz der Firmen steigt. Doch die Arbeitsbedingungen auf den Plantagen bleiben schlecht. Stichwörter dazu, den Rest übernimmt die Vorstellungskraft, so sie denn reicht: Menschenhandel, Un-Hygiene, Verletzungen, keine Schulausbildung, viele Überstunden, keine Arbeitsrechte, …

Bei Kaffee sieht das übrigens nicht besser aus. Und ich hoffe, dass George Clooney bald darauf reagiert:

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Was ist der ökologische Overshoot…

Nach 9 Monaten haben wir Menschen schon alle natürlichen Ressourcen aufgebraucht, für die die Erde 1 Jahr braucht, um sie zu produzieren. Wir leben auf Kredit:

Das ergibt eine spannende Sicht. Auf meinen Einkaufswagen, meinen Kleiderschrank, auf meine Stromrechnung und in meinen Mülleimer. Spannend aber auch frustrierend, denn es fällt mir schwer, viel daran zu ändern. Ja, auch, weil es schwer fällt, auf Gewohntes zu verzichten, aber viel mehr noch, weil mir die Strukturen der westlichen Welt kaum Alternativen lassen. Konsequent besser machen heißt, sich zum Außenseiter zu machen.

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